Zwingt ein Käfig automatisch zur Demut?

BDSM spielt sich hier vor allem im Kopf ab
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Fluffi
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Zwingt ein Käfig automatisch zur Demut?

Beitrag von Fluffi » 19. Dez 2014 22:09

Ich hab wegen pet play und als Hund natürlich extreme Probleme wie bei vielen anderen Dingen bei Hundezubehör auch, wenn ich Zwinger oder Käfige für Hunde sehe. Wenn es dann auch noch Frauen sind, die da beraten, oder ich bei einer Frau bin, die einen Hund hat, den sie so hält, ist es ganz aus. Dann würde ich am liebsten gleich diese Frau fragen, ob ich da auch mal da rein darf. Wahrscheinlich würden da nicht mal viele direkt Nein sagen. Gleichzeitig ist es der erregende Gedanke, der mir am meisten Angst macht und auch vor einer möglichen Femdom am meisten Angst macht.

Da ich es noch nie erleben durfte/musste, und nur auf Fotos oder in Pornos sehen konnte, weiß ich nicht wie so ein typischer Käfig wirkt, wenn man da drinnen ist, und ob ich da mit meinen 1,88 an Länge überhaupt rein passe. Ich hab gesehen, die Leute müssen sich dann wirklich auf alle Viere stellen, oder ganz klein machen. Dann wird die Tür zugemacht. Manchmal verschlossen mit einem Schloss. Manchmal nicht. Da frage ich mich bei letzterem. Hatte die Person zu viel Angst davor, dass ein Schloss angebracht wird, oder ist es einem Menschen schon gar nicht mehr möglich, in diesem Zustand, die Tür am Käfig aufzustoßen, weil er durch die zwanghafte Haltung, die er einehmen muss, schon ganz andere Probleme hat?

Wenn ich mir jetzt überlege, einige Zeit in dieser Position verbringen zu müssen, dann müssten mir nach meiner Überlegung, ( Theoretisch ) nach einiger Zeit so dermaßen die Knochen schmerzen, dass ich einfach nur noch da raus will, und überhaupt nicht mehr die Kraft hätte, wenn ich aus dem Käfig krieche, mich direkt aufrecht hinzustellen können. Also automatisch zur Demut und einer demütigen Haltung gezwungen werde.

Wie gefährlich ist das Überhaupt für den Rücken diese Position lange zu haben?

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Raha
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Re: Zwingt ein Käfig automatisch zur Demut?

Beitrag von Raha » 22. Dez 2014 23:01

Hallo Fluffi,

was ein Käfig für eine Person bedeutet, hängt sicherlich von jeder einzelnen Person ab. Das wird bei jedem anders sein. Insofern würdest du die entsprechende Person fragen müssen, warum da kein Schloss war.
Zur gesundheitlichen Frage: das kann durchaus sein, dass man so eine zwanghafte Haltung nicht lange aushält. Da spielt einem manchmal das Kopfkino einen Streich und in der Realität kickt das dann doch nicht so, sondern ist nur noch unangenehm. Aber das muss man halt einfach ausprobieren und nicht gleich mit einem nicht abbrechbaren Spiel anfangen, sondern langsam steigern. Ist vielleicht nicht ganz so erregend, aber sicherer und wenn man sich dann besser kennt, kann man besser einschätzen, wie viel und wie lange möglich ist.
Wenn das verkrampft und steif aus dem Käfig kriechen dann in die Rolle passt, ist doch in Ordnung. Wenn man aber feststellt, dass der eigene Körper mit einer solchen Zwangshaltung nicht klar kommt, muss man halt eine andere Variante finden: sei es ein größerer Käfig oder eine kürzere Zeit oder etwas anderes.

Ausprobieren, ob du mit der Haltung klar kommst, kannst du ja auch erstmal für dich alleine, ohne Käfig, indem du dich einfach auf alle Viere hockst und 5 min bis ne viertelstunde nicht bewegst. Dann hast du ja schon eine grobe Einschätzung, wie anstrengend oder langweilig das ist. Natürlich ohne den psychologischen Überbau eines Spiels.

Was ich eher kritisch sehen würde, wäre es unbeteiligte Dritte zu fragen, ob du mal in ihren Käfig darfst. Das erschiene mir wie ihnen deine Intimitäten aufzudrücken.

Schöne Grüße
Raha

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