The art of male submission

BDSM spielt sich hier vor allem im Kopf ab
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chili{Tq}
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The art of male submission

Beitrag von chili{Tq} » 14. Sep 2009 23:40

Ein wunderschöner Link, wie ich finde, um zu illustrieren, wie begehrenswert ein malesub sein kann. Fernab jeglicher Klischees. Mehr davon!!

Eine Frau ist eine Jägerin und als Jägerin bereitet es ihr große Lust ein stolzes Geschöpf zu unterwerfen.
Würmer kann man nicht unterwerfen. Die kriechen einfach nur.

Provokant - aber ich freu mich auf Gedanken zu diesem Thema.
I have learned a lot (..) over the years, but frankly, a lot my experiences and the resulting lessons can be boiled down to one crude but pithy rule that I adhere to religiously:
Don't stick your dick in crazy. (Mistress Matisse)

sven
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Re: The art of male submission

Beitrag von sven » 15. Sep 2009 00:06

hihi, mir gefällt "Ben Linus"
Ich wünschte Gott würde noch leben, um das hier zu sehen. (H. Simpson)

ThinkPad
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Re: The art of male submission

Beitrag von ThinkPad » 15. Sep 2009 09:28

Hm, sind sehr hybsche Bilder dabei, keine Frage. Irgendwie auch sehr anmutig - wobei ich sagen muss, dass auch genau das mich bei female subs am meisten "anmacht". D.h. plump "in den Dreck gezogen" ist auch da nicht so meins.
And it's true we are immune. When fact is fiction and TV reality.

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Zinfandel
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Re: The art of male submission

Beitrag von Zinfandel » 15. Sep 2009 15:54

ThinkPad hat geschrieben:Wobei ich sagen muss, dass auch genau das mich bei female subs am meisten "anmacht". D.h. plump "in den Dreck gezogen" ist auch da nicht so meins.
Wobei es da manchmal auch in der SZ sehr schöne entsprechend inszenierte Bilder gibt *find*

;-)
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Raha
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Re: The art of male submission

Beitrag von Raha » 18. Sep 2009 15:47

Sehr schön. Viele der Bilder haben einfach Stil und gefallen mir sehr gut.

Zu der „provokanten“ These von chili möchte ich sagen, dass ich den Anfang, dass eine Frau eine Jägerin ist, etwas verallgemeinernd finde. Sind weibliche Subs auch Jägerinnen? Sicher jagen sie auch nach ihrem passenden Top, aber sie unterwerfen ihn doch nicht.
Aber mit dem Rest kann ich mitgehen. Als Top macht es sicher wesentlich mehr Spaß, wenn die Unterwerfung des Subs eine spannende Herausforderung ist oder aber ein wertvolles, sehr persönliches Geschenk von Sub, das auf keinen Fall ohne Ansehen der Person an jeden vergeben wird. Letzteres würde ich mit den erwähnten Würmern verbinden und das ist nicht anziehend.

Wildruebe
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Re: The art of male submission

Beitrag von Wildruebe » 27. Nov 2009 21:30

Ein gesundes Selbstbewusstsein und einen eigenen Kopf zu haben finde ich selbstverständlich, das ist einfach unabhängig vom Dom-/Sub-/Pet-/whatever-Sein. Der beste Weg dazu ist es, außerhalb von SM oder generell Erotik oder auch Partnerschaft noch andere Ideale und Werte zu haben, die einem im Leben wichtig sind: dann kommt der Charakter von ganz alleine. Dies vorausgesetzt, finde ich hingebungsvolle Unterwerfung und meinetwegen auch Kriechen aber durchaus auch etwas sehr Schönes und auch etwas, was mit viel Würde und Grazie geschehen kann, solange eben deutlich wird, dass es ein erotisches Spiel ist, an dem sich zwei starke Charaktere beteiligen, denen es gefällt und die beide die Regeln machen. Wobei es sicher auch sehr reizvoll sein kann, ab und zu auch nach anderen Regeln zu spielen (z.B. mit anfänglicher Gegenwehr, die erst überwunden werden muss). Das muss aber nichts mit der sonstigen Persönlichkeit des Subs zu tun haben.

Btw: Bin ich eigentlich der einzige, den verächtliche Bezeichnungen wie "Wurm" stören? Selbst wenn es einige Malesubs gibt, deren Verhalten (gerade im Internet) den Frauen verständlicherweise auf die Nerven gehen kann.

SevenSins
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Re: The art of male submission

Beitrag von SevenSins » 28. Nov 2009 09:54

Wildruebe hat geschrieben:Ein gesundes Selbstbewusstsein und einen eigenen Kopf zu haben finde ich selbstverständlich, das ist einfach unabhängig vom Dom-/Sub-/Pet-/whatever-Sein. Der beste Weg dazu ist es, außerhalb von SM oder generell Erotik oder auch Partnerschaft noch andere Ideale und Werte zu haben, die einem im Leben wichtig sind: dann kommt der Charakter von ganz alleine. Dies vorausgesetzt, finde ich hingebungsvolle Unterwerfung und meinetwegen auch Kriechen aber durchaus auch etwas sehr Schönes und auch etwas, was mit viel Würde und Grazie geschehen kann, solange eben deutlich wird, dass es ein erotisches Spiel ist, an dem sich zwei starke Charaktere beteiligen, denen es gefällt und die beide die Regeln machen. Wobei es sicher auch sehr reizvoll sein kann, ab und zu auch nach anderen Regeln zu spielen (z.B. mit anfänglicher Gegenwehr, die erst überwunden werden muss). Das muss aber nichts mit der sonstigen Persönlichkeit des Subs zu tun haben.

Btw: Bin ich eigentlich der einzige, den verächtliche Bezeichnungen wie "Wurm" stören? Selbst wenn es einige Malesubs gibt, deren Verhalten (gerade im Internet) den Frauen verständlicherweise auf die Nerven gehen kann.
Es ist ja auch negativ gemeint Wildrübe.
So wie du es oben beschreibst empfinde ich hingebungsvolle Unterwerfung auch als etwas sehr schönes. Und solche Männer hab ich durchaus auch schon kennengelernt.

Aber zu vielen fällt mir tatsächlich einfach nichts anderes ein als zu sagen: Du verhälst dich wie ein Wurm. Bei denen selbst die Provokokation damit nur zueinem "Verzeiht mir edle Lady, ich bin es nicht wert." führte.
Die Unterwerfung und Huldigung wahllos an alles verteilen was halbwegs weiblich und dominant sein könnte.

Aber am Schlimmsten finde ich oft die fehlende Authentizität. Es gibt eben auch einige die nach der Frage was das eigentlich soll sagen: "Das wünschen Femdoms so." und die Gott froh sind wenn man diesem Getue nichts abgewinnen kann.
Sorry, aber zu einem Mann, der sich bis zum geht nicht mehr verbiegt um evtl. eine Herrin abzubekommen, die überhaupt nicht zu einem passt, da sie auf Dinge Wert legt die man selbst albern findet: Da fällt mir einfach nur "du armer Wurm" ein.

Wildruebe
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Re: The art of male submission

Beitrag von Wildruebe » 28. Nov 2009 11:14

OK, das wäre wahrscheinlich auch ein Fall für den "Urban Legends"-Thread. Das Problem vieler Leute ist wohl, dass sie keinen Mumm haben sich in die tatsächliche SM-Szene einmal hineinzubegeben und Leute real kennen zu lernen, sondern nur übers Internet kommunizieren: daher denken sie wohl, die Wirklichkeit sieht so aus wie die schlechten Pornos, die sie konsumieren, und haben keine Ahnung davon, dass die meiste Kommunikation ziemlich normal abläuft.

Aber ist das wirklich etwas Sub-Spezifisches? Meine guten Freundinnen (häufig Switcher) sind eigentlich von Doms und Subs ziemlich gleichmäßig angenervt; im einen Fall ist das dann halt "Du geile kleine Schlampe, erwarte mich dann und dann nackt in deiner Wohnung" und im anderen Fall "Oh erhabene Göttin, ich bin nicht wert ihnen die Stiefel zu lecken". Wobei in Vanilla-Datingforen angeblich auch häufig ein ähnlicher Stil (oder besser Fehlen von Stil) herrschen soll, insofern ist das wohl eher typisch für Leute (oder speziell Männer), die zu viel Zeit im Netz verbringen.

Wobei ich es auch kein unbedingtes Zeichen von Rückgratlosigkeit ist, wenn Sub auch mal Sachen bereit zu tun ist, die ihm/ihr persönlich nicht so gefallen, wenn HerrIn sich das wünscht. Dass das nicht ungefragt bei der ersten Kontaktaufnahme geschehen sollte, ist natürlich klar.

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Zwangsjacke
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Re: The art of male submission

Beitrag von Zwangsjacke » 28. Nov 2009 14:03

Ich bin ebenfalls der Ansicht dass dieser eigenartige Umgangston durch das Internet begünstigt wird. Und es darf dann einen nicht verwundern wenns mit dem gleichen Umgangston im realen Leben nicht klappt.
Das Leben besteht nun mal nicht nur aus bdsm und wenn grad der/die Partner/in nicht in Stimmung ist sind Sätze, in dem von Wildruebe erwähnten Stil, absolute Lust- und Beziehungskiller.
99% der Leute möchten als normale Menschen behandelt werden und nicht nur auf die jeweilige Neigung reduziert werden.

Ich für meinen Teil kann selbst in einem Spiel mit diesen ständigen Betitelungen nicht wirklich etwas anfangen. Wenn jedes zweite Wort was der Sub sagt "Herrin" lautet so verliert es in meinen Augen mit der Zeit an Bedeutung und wird zu einer automatischen Floskel.
Naja, vielleicht stehe ich mit dieser Meinung auch alleine. :)

Und wie Andulka bereits so treffend gesagt hat: "Als Top macht es sicher wesentlich mehr Spaß, wenn die Unterwerfung des Subs eine spannende Herausforderung ist oder aber ein wertvolles, sehr persönliches Geschenk von Sub" ;)
Wir sind die Summe all unserer Tränen. Zu wenig davon und der Boden ist nicht fruchtbar, es kann nichts wachsen.
Zu viel davon und das Beste von uns wird fortgewaschen. (by G'Kar - Babylon 5)

SevenSins
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Re: The art of male submission

Beitrag von SevenSins » 28. Nov 2009 14:18

@ Wildrübe:
Wobei ich es auch kein unbedingtes Zeichen von Rückgratlosigkeit ist, wenn Sub auch mal Sachen bereit zu tun ist, die ihm/ihr persönlich nicht so gefallen, wenn HerrIn sich das wünscht. Dass das nicht ungefragt bei der ersten Kontaktaufnahme geschehen sollte, ist natürlich klar.
Ich gehe jetzt auch nicht davon aus, dass du der Meinung wärst ich hätte es anders gemeint. ;)
Natürlich soll und darf Sub auch etwas tun von dem er/sie denkt/weiß, dass es Dom gefallen wird. Das tun ja selbst Stinos. Und sogar Doms. :mrgreen:
Mir gehts wirklich nur darum, dass sie sich schon beim ersten Gespräch so verbiegen, dass ich ja auch gar nicht abschätzen kann: Wie ist der Gegenüber tatsächlich.

@Zwangsjacke:
Ich für meinen Teil kann selbst in einem Spiel mit diesen ständigen Betitelungen nicht wirklich etwas anfangen. Wenn jedes zweite Wort was der Sub sagt "Herrin" lautet so verliert es in meinen Augen mit der Zeit an Bedeutung und wird zu einer automatischen Floskel.
Naja, vielleicht stehe ich mit dieser Meinung auch alleine.
Nein tust du nicht. :D
Und das ist eben noch so n Ding. Wenn mich fremde Subs berits mit "Herrin", "edle Herrin", etc anquatschen. Da hab ich nicht mehr das Gefühl, dass diese Bezeichnung noch irgend nen Cent wert ist.
Und da bin ich dann einfach schon bedient.

Ich empfinde so ein Verhalten auch MIR gegenüber Abvertend. Mehr als nen potentiellen persönlichen Wünscheerfülle sehen die mE denn dann nicht in mir.

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