"Arbeitsteilung" zwischen Dub und som

Wenn BDSM niemals schläft
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chili{Tq}
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"Arbeitsteilung" zwischen Dub und som

Beitrag von chili{Tq} » 28. Jul 2010 12:53

In einer Dom-sub-Konstellation gibt es ja quasi ein stillschweigendes Übereinkommen, was von welchem Part erwartet wird.
Der Fall, der einem da meistens begegnet ist, dass von sub quasi eher körperliche Anstrenung erwartet wird (bedienen, knien, sich verrenken, am Boden schlafen), sub jedoch quasi "geistig" weniger zu tun hat, sich vertrauensvoll fallen lassen kann, was konkret z.B. weniger Verantwortung tragen bedeutet.
Dom hingegen scheint meistens eben eher kognitive Aufgaben zu übernehmen, die sich rund ums Entscheiden, Organisieren, Planen drehen - dafür schickt er subbie Brötchen holen und rumknien.

Das ist jetzt so ein grobes Schema, eine Richtung - im Detail wird sie so exakt vermutlich nur bei wenigen zutreffen, aber darum gehts mir auch nicht - mich würde jetzt eher interessieren, wie es bei anderen so ist, ob andere Dub und soms so eine Art Arbeitsteilung auch wahrnehmen?
Auf mich trifft nämlich obiges Grobmodell z.B. nicht zu, was hin und wieder zu Missverständnissen führt, wenn man sich mit anderen unterhält.
I have learned a lot (..) over the years, but frankly, a lot my experiences and the resulting lessons can be boiled down to one crude but pithy rule that I adhere to religiously:
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Félin
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Re: "Arbeitsteilung" zwischen Dub und som

Beitrag von Félin » 28. Jul 2010 14:56

Hm, wenn man jetzt in Arbeitsmetaphern denkt, verstehe ich mich ja eher als Sekretärin, die dem Chef den Rücken freihält, indem sie sich um Termine kümmert, Sachen organisiert und so etwas. Dazu kommt dann noch das Bedienen - aber ich find es körperlich nicht so anstrengend, die meiste Zeit zumindest.
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helvete
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Re: "Arbeitsteilung" zwischen Dub und som

Beitrag von helvete » 20. Nov 2012 13:26

bei uns herrscht strikte und klassische arbeitsteilung. lilly erledigt die ihr aufgetragenen sachen und die mit denen Sie betraut ist. ich regle die sachen die pläne usw bedürfen. soweit wie oben beschrieben.
ABER: bei uns ist esweit klassischer und - meiner meinung auch sinnvoller - schwere körperliche arbeit verrichte ich, wie sollte das auch eine frau schaffen ...
Bei mir steht der Mensch im Mittelpunkt -zielorientiertes Handeln ...

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chili{Tq}
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Re: "Arbeitsteilung" zwischen Dub und som

Beitrag von chili{Tq} » 12. Dez 2012 20:54

Oh, eine Frau schafft körperlich harte Arbeit prima - zumindest wenn sie die dazu nötige Konstitution besitzt.
Auch wieder eine ganz individuelle Geschichte, wie das Dom handhabt.

mein Herr möchte, dass Sein eigentum stark und kräftig ist - und Er hat gute Gründe dafür. Er meinte mal halb scherzhaft, halb im Ernst, dass Er ein mädchen möchte, dass dazu fähig ist, Ihn ins Tal/zur nächsten Berghütte zu tragen, wenn Er sich auf'm Berg den Haxen gebrochen hat.
Schwache mädchen können auch keine Motorräder aufheben, nicht rechts-und-links je einen Winterreifen vom Keller rauf tragen und nicht einen Tag lang unermüdlich Umzugskisten viele Stockwerke tragen. Und sie können das Gepäck vom Herrn nicht durch die halbe Stadt tragen oder sich mit einem Zentner Wochenendeinkäufen behängen lassen.
Oh, und auch sexuell gibt's genug Praktiken wo Ausdauer und Kraft sehr von Vorteil sind.

Wie gesagt, ich kenn so eine von mir im Eingangspost beschriebene Arbeitsteilung eher nicht, mein Herr erwartet von mir dass ich, egal wo ich reingeschmissen werd, zurechtkomm. So kann's einmal sein, dass ich vollumfänglich mit Planung und Organisation von irgendwas betraut bin, wobei der Herr mir nur ein grobes Ziel vorgibt und genießt, sich um nix kümmern zu müssen - und mal hab ich halt nix zu melden und bin nur auf ganz basaler Ebene Befehlsempfänger.
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